Reiseland AUSTRALIEN

Australien als Reiseland:
Reisetipps, Reiseziele, Reiseimpressionen,
Höhepunkte und Highlights, Fauna und Flora,
Fotos, Fototipps, Fotogalerie

 
 
 
 
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Inhalt:

Reisetipps zu bestimmten Reisezielen Australiens, Highlights und Höhepunkte einer Reise, Erklärungen zur Fauna, Flora, zur Ökologie und viele Fototipps.
Sie finden keine Reiseberichte über unsere Reisen, sondern "nur" allgemeine Informationen zu bestimmten ausgesuchten Reisezielen, Highlights einer Reise, in Form von Fotos, aber auch von zusätzlichen Erklärungen. Informationen, was man am jeweiligen Ort zu sehen bekommt und unsere Erfahrungen, die wir bei unseren verschiedenen Reisen gemacht haben.
Informationen zur Biologie bestimmter Tiere und Pflanzen und zur Ökologie ganzer Landschaften.
Fototipps und Beispiele für Fotos.
Durch die Fotos erhalten Sie einen Eindruck von einem Reiseziel und können selbst entscheiden, ob dieser Ort für Sie interessant ist, ob Sie ihn ansteuern wollen. Die Erklärungen bieten Erläuterungen aus dem Bereich der Biologie und anderer Naturwissenschaften. Je mehr man weiß, desto mehr sieht man, desto interessanter wird ein Reiseziel.

Australien als Reiseland:

Es gehört ja schon fast zum guten Ton, dass man wenigstens einmal im Leben in Australien gewesen sein muss. Warum ist dieses Land so faszinierend? Manche reisen nur einmal durch Australien und dann nie wieder. Andere zieht es immer wieder auf diesen Kontinent. Zu den letzteren gehören auch wir. Warum?

Australien bietet nicht das, was die sogenannten Städtereisen in Europa ausmachen. Großstädte mit alten Stadtkernen, mächtigen Kathedralen und Stadthäusern, eine Unzahl von weltbekannten Museen, damit kann Australien nicht dienen. Diejenigen, die dieses suchen, werden enttäuscht sein und nie wiederkommen.
Einzigartig ist Australien durch die Kombination aus weiten, noch ursprünglichen Landschaften, einer merkwürdigen, aber interessanten Tierwelt und einer modernen leistungsfähigen Zivilisation. Sogar in der Wildnis findet man immer wieder Orte, die alle Annehmlichkeiten einer hoch entwickelten Gesellschaft bieten.
Die Australier selbst sind Touristen immer aufgeschlossen und sehr hilfsbereit. Ihr Optimismus und ihre Zufriedenheit hat uns immer wieder erstaunt. Das trifft sogar auf Menschen zu, die selbst wenig haben und von staatlichen Transferleistungen leben.

Einzigartig ist dieses Land, wenn man mit einem Geländewagen auf Wegen, die mehr Pisten ähneln, durch die Landschaft brettern will. Für uns ist dieses nicht das Ziel unserer Träume. (Vielleicht sind es auch nur die berühmten sauren Trauben. Wenn man nicht mehr ganz im "Sturm-und-Drang-Alter" ist, bewertet man manches doch anders.)
Genau so gut kann man aber auch Australien mit einem normalen 2WD-Wagen erleben und fast alle interessanten Plätze erreichen. Bedenkt man die geringe Besiedlungs- und Verkehrsdichte im Outback, so ist das Straßennetz wirklich gut ausgebaut. In der großen Anzahl Nationalparks, die sehr unterschiedliche Landschaften schützen, kann man auf einzigartige Art und Weise die Natur und die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt erleben. Wo kann man sonst in der Einsamkeit einer großartigen Landschaft campen? Gleichzeitig kann man sich auch im verlassensten Winkel sicher fühlen. - das Land hat eine der geringsten Kriminalitätsraten der Welt. (Das heißt aber nicht, dass man sein Auto mit allen Wertsachen unverschlossen in einer der Großstädte abstellen kann. Gelegenheit macht überall Diebe.)

Reisen mit einem Campingfahrzeug ist für uns ein Loslassen von allem - auch von den Bequemlichkeiten des häuslichen Lebens - und ein Leben im Augenblick. Wir müssen uns keine Gedanken über das Gestern und das Morgen machen, wir können das tun, was gerade ansteht. Und dieses können wir gerade in Australien verwirklichen.
Grundlage dieser Homepage sind unsere eigenen Erfahrungen. Das müssen nicht die Ihren sein. Fahren Sie selbst nach Australien, erfahren Sie das Land, dann haben Sie Ihre eigenen Erfahrungen, die viel mehr wert sind als die anderer. Hier kann ich Ihnen nur Anregungen und Entscheidungshilfen für die Planung einer eigenen Reise geben.

Reiseplanung unter Beachtung der Klimazonen:

Bei der Planung einer Australienreise sollte man immer bedenken, dass man einen Erdteil durchreist mit vielen verschiedenen Klimazonen. Reist man z.B. im Südwinter durch Victoria, so wird man wenig Freude daran haben, es sei denn, man liebt regnerisches und kühles Wetter. Gleichzeitig ist dieses aber die beste Reisezeit für den Norden, die Straßen sind nicht überschwemmt, jeden Tag kann man genießen bei einem klaren Himmel und noch erträglichen Temperaturen. Es ist günstig die Klimabedingungen genauestens beim Reiseverlauf zu berücksichtigen.
Man muss schon genau Reiseziele und Klimabedingungen aufeinander abstimmen. Denn es gibt keinen einzigen Monat im Jahr, in dem es für alle Regionen Australien günstig ist zu reisen.

Und trotzdem wird man nicht unbedingt das Wetter vorfinden, das die Klimatabellen versprechen. Deren Werte sind nur Durchsschnittswerte, extreme Wetterlagen mitteln sich aus. Und letztere gibt es gerade in Australien genug. Von einem Tag auf den anderen kann das Wetter sich grundlegend ändern. Gerade auf den Süden trifft dieses zu. So lästern die Australier gern über die Bedingungen in Melbourne: An einem Tag kann man dort alle vier Jahreszeiten erleben. (In Wilson Promotory haben wir das auf der letzten Reise im Südsommer auch erlebt: An einem Tag war es sonnig bei Windstille und 36°C, am nächsten Tag war ein antarktisches Tiefdruckgebiet weit nach Norden vorgedrungen und brachte einen wolkenverhangenen Himmel bei 18°C.)
Unter "Links" finden Sie einige Websites, die Klimatabellen anbieten.

Reisefotografie. Warum auf einer Reise fotografieren? Fotografie in Australien.

Jedes Mal ist die Versuchung groß, alles was einem auf solch einer außergewöhnlichen Reise vor die Linse kommt, abzulichten. Man will alles "festhalten", um später von der Reise erzählen zu können. Im digitalen Zeitalter kostet das einzelne Foto auch nichts, höchstens muss man für ausreichend Speicherkapazität sorgen. Aber zu Hause angekommen muss man dann Tausende von Fotos sichten und digital aufbereiten. Meist weiß man gar nicht mehr, wo man diese Bilder gemacht hat. Man ist mit der Qualität nicht zufrieden, die Bilder geben die Stimmung nicht wieder, die man damals empfunden hat. Das einzigartige, herausragende Foto fehlt eben.
Wenn man aber seinen fotografischen Blick geschärft hat, seine Bilder komponiert hat, sich viel Zeit bei der Suche nach dem richtigen Blickwinkel und dem richtigen Zeitpunkt gelassen hat, dann hat man viel mehr von seinen Bildern. (Dass die technische Qualität stimmen muss, ist eine Voraussetzung, über die wir nicht reden müssen.) Lässt man sich mehr Zeit, um die Landschaften mit der Kamera zu entdecken, die Tiere in ihrem Verhalten zu beobachten, sich fremden Menschen zu nähern, so wird man feststellen, dass sich diese Bilder nicht nur auf der Festplatte, sondern auch tief im Gedächtnis und in der Seele eingebrannt haben. Es lohnt sich, Situationen auf sich einwirken zu lassen, an den Bildern zu feilen, bis Aufbau und Kompostiion den eigenen Ansprüchen genügen, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, bis das Licht stimmt. Nach der Rückkehr ist es zu spät, am Computer kann man auch mit der besten professionellen Software Fehler bei der Aufnahme nur in ganz begrenztem Maße wieder wettmachen.
Als Fremder auf einer Reise Fotos zu machen hat Vorteile: Das Besondere sticht einem viel stärker ins Auge als einem Einheimischen. Aber meist ist man nur einmal an einem bestimmten Ort, häufig herrschen dann nicht optimale Lichtverhältnisse. Darauf kann wiederum nur der Ortsansässige warten. Trotzdem gilt:
Fotoreisen sind immer die besten Erlebnisreisen.

Individualreise mit einem Campingfahrzeug:

Wir selbst sind begeisterte Anhänger von Individualreisen. Man kann seine Aufenthalte und Ziele immer so gestalten, wie man es will. Australien ist ein ideales Land dafür.
Es ist leicht, die unterschiedlichsten Campingfahrzeuge zu mieten, es gibt genügend Anbieter, die sich Konkurrenz machen. Private Caravanparks gibt es in allen Städten, manche zeichnen sich durch mehr Komfort und dementsprechend höhere Preise aus (z.B. Big 4), sie sind aber immer noch deutlich preiswerter als europäische Campingplätze. In praktisch jedem Nationalpark gibt es Campplätze in einer idyllischen Landschaft, manchmal nur mit Basiseinrichtungen (Kompostklo), manche mit WC, Dusche und Gasgrill - mit Preisen, die zwischen 5 und 20 Dollar (2010) liegen, manche mit Einrichtungen für ein Grillfeuer (örtliche Feuerrestriktionen unbedingt beachten!). Kostenlos kann man auf Rastplätzen am HWY oder vielen Picknickplätzen campen. Alle diese Plätze findet man in dem Buch: "Camps" beschrieben vor, das eigentlich in jeder Buchhandlung zu finden ist ( Basisversion ca. 40 Dollar. Diese Investition hat sich also bei zweimaligem Gebrauch des Buches schon gelohnt.)
Mit einem Camper kann man immer die schönste Zeit des Tages - die Morgende und Abende - an einem interessanten Ort verbringen, es sei denn man campt mit allem Komfort auf Caravanparks (z.B. in Big4´s). Macht man dieses oder übernachtet sogar nur in Motels, so kann es einem passieren, dass man nur Straßen erlebt und nicht einmal ein lebendes Känguru (tote liegen in genügender Anzahl im Outback am Straßenrand) zu Gesicht bekommt.

Die Australier sprechen keine exotische Sprache, ihre Kultur und Lebensweise ist uns nicht fremd. Jeder kommt mit ein wenig Englisch unbeschadet durch das Land. (Echte Queensländer zu verstehen ist aber auch so schwierig wie es für uns Norddeutsche ist, den Dialekt eines Niederbayern zu entschlüsseln.) Und dann haben wir in Australien nur hilfsbereite, aufgeschlossene und freundliche Menschen getroffen. (Das gilt seit einigen Jahren sogar bei der Grenzabfertigung.)

Zur Planung gibt es nicht nur eine Fülle von guten Reiseführern, sondern auch eine Fülle von Informationen im Internet. Auch vor Ort gibt es häufig Touristeninformationen, wo die Leute - häufig Volontäre - dankbar sind, wenn sie einen Touristen mit Informationsmaterial vollstopfen können. Besonders aufschlußreich sind auch die Informationsblätter, die die Nationalparks herausgeben. An vielen Informationsstellen gibt es diese und man kann sich häufig auch mit denen benachbarter Nationalparks eindecken.

Warum arbeite ich eigentlich an dieser Website?

Bei der fast unübersichtlichen Fülle an Beschreibungen von Australienreisen, die es jetzt schon im Internet gibt, eine berechtigte Frage, die auch ich mir immer wieder stelle.
Viele Webangebote sind aber kommerzieller Natur, diese Website ist privat und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Zusätzlich kennen wir durch unsere 5 großen Reisen und einer Gesamtaufenthaltsdauer von mehr als einem Jahr Australien wohl besser als manch anderer.
Als Biologe habe ich zusätzliche Vorteile, ein deutlich größeres Grundwissen über die Natur und ihre Bewohner als andere, das mir einen deutlich besseren Zugang zu dem Gesehenen und Erlebten gibt. (Ich erinnere mich an unsere erste große Reise durch Mittelamerika (1971). Da ich damals nichts von der Ökologie der Halbwüsten wusste, waren für mich die Kakteenwüsten Nordmexikos nur abschreckend. Und diese sind doch so faszinierend.)
Das ist aber nicht der wichtigste Grund für mich. Durch die Arbeit an dieser Website arbeite ich unsere Australienreisen auf, ich wiederhole sie noch einmal, ich erlebe sie noch einmal. Vor- und Nachbereitung einer gelungenen Reise sind häufig schöner als die Reise selbst, denn die tägliche Mühsal fehlt, die man auf einer solchen Reise immer erlebt. Es bleibt nur das Schöne in der Erinnerung.

Nun steckt hinter solch einer Website viel Arbeit, deswegen ist sie auch noch lange nicht fertig. Zusätzlich habe ich auch "ab und zu" mal etwas anderes zu tun. Schauen Sie immer mal wieder herein und sehen, ob sich etwas verändert hat.